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Google SEO 101: Do’s and Don’ts von Links & JavaScript

Google erklärt in der ersten Folge der neuen Lightning Talks-Reihe, wie man sicherstellt, dass Links mit JavaScript richtig funktionieren.

Google Lightning Talks sind Kurzversionen von Präsentationen, die möglicherweise auf Google Webmaster-Konferenzen auf der ganzen Welt geteilt wurden.

Da Präsenzveranstaltungen auf absehbare Zeit abgesagt werden, passt Google seine Konferenzinhalte für das Web an.

Videos in der Google Lightning Talks-Reihe sollen das ganze Jahr über veröffentlicht werden.

Splitt widmet die erste Folge von Lightning Talks dem Thema „Jedermanns Lieblingsthema“: Links.

Genauer gesagt – Links in JavaScript-Web-Apps.

Splitt geht auf die wichtige Rolle ein, die Links sowohl für Benutzer als auch für Suchmaschinen-Crawler spielen.

Er listet auch die Gebote und Verbote für die Kombination von Links mit JavaScript-Funktionalität auf.

Verbindet Materie mit Menschen und Bots

Links dienen dem offensichtlichen Zweck, Benutzern das Navigieren zwischen Inhalten zu ermöglichen.

Aber Website-Besitzer müssen sich auch der Rolle bewusst sein, die Links für Bots und Suchmaschinen spielen.

In erster Linie – Links ermöglichen Crawlern, andere Seiten einer Website zu finden.

Crawler entdecken und indizieren andere Seiten einer Website, indem sie Links von einer Seite zur anderen folgen.

Durch das Folgen von Links gewinnt der Crawler ein Verständnis für die Websitestruktur und die Informationsarchitektur.

Dies ist hilfreich, um zu verstehen, welche Seiten für ein bestimmtes Thema relevant sein könnten.

Siehe auch: Eine praktische Einführung in modernes JavaScript für SEOs

Das Erstellen eines Links ist nicht so einfach, wie Sie vielleicht denken, warnt Martin Splitt.

Das gilt insbesondere, wenn es darum geht, einem Link JavaScript-Funktionalität hinzuzufügen.

Mit JavaScript können Websites Links auf unterschiedliche Weise anpassen, dadurch kann der Link jedoch für Crawler unbrauchbar werden.

Hier ist, was Splitt empfiehlt.

Do: Keep it Straightforward

Der einfachste Weg, einen Link auf einer Website zu platzieren, ist die Verwendung eines ahref-Tags.

Es ist auch in Ordnung, Standardlinks mit JavaScript-Funktionalität zu aktualisieren, solange einige Bedingungen noch erfüllt sind.

Beispiele für einfache Links

Don’t: Lassen Sie das ahref-Attribut weg

Wenn Sie einem Link JavaScript-Funktionalität hinzufügen, sollten Sie das ahref-Attribut weglassen

"Das ist keine gute Idee,"sagt Splitt.

Der Grund dafür ist, dass der Link nur funktioniert, wenn das JavaScript ordnungsgemäß funktioniert.

Ohne ein ahref-Attribut können Crawler nicht feststellen, wohin ein Link führt, da der Crawler kein JavaScript ausführt.

Don’t: Verwenden Sie Pseudo-URLs

Es hilft auch nicht, ein ahref-Attribut ohne nützliche URL oder mit einer „Pseudo-URL“ wie im folgenden Beispiel hinzuzufügen:

Das Ergebnis ist dasselbe wie ein Link ohne ahref-Attribut, was bedeutet, dass es keine gute Idee ist.

Nicht: Schaltflächen verwenden

Die Verwendung einer Schaltfläche mag wie eine praktikable Option erscheinen, um einen Link zu einer Seite hinzuzufügen, aber das ist auch keine gute Idee.

Die Faustregel lautet: Wenn ein Link auf der aktuellen Seite etwas auslöst, sollte es wahrscheinlich ein Button sein.

Wenn andererseits ein Link einen Benutzer zu einem anderen Inhalt führt, der vorher nicht auf der Seite war, dann sollte es ein Standardlink sein.

Don't: Verlassen Sie sich auf Click-Handler

Websitebesitzer sollten auch keine Links simulieren, indem sie andere HTML-Elemente verwenden und beispielsweise einen Klick-Handler in JavaScript verwenden.

Dies unterbricht die integrierten Barrierefreiheitsfunktionen und ist keine gute Idee.

Do: Verwenden Sie semantisches HTML

Das Fazit von all dem ist – verwenden Sie semantisches HTML-Markup und verweisen Sie Ihren Link auf eine richtige URL.

Was ist eine richtige URL?Das wird im nächsten Abschnitt erklärt.

Verwendung von „richtig“URLs

Diese URLs sind typische Beispiele dafür, was als „richtige URL“ gilt:

Dies sind richtige URLs, da sie die folgenden Attribute enthalten:

  • Ein Protokoll
  • Ein Gastgeber
  • Ein Pfad zu einem bestimmten Inhalt
  • Eine Fragmentkennung (optional)

Siehe auch: SEO & JavaScript: Das Gute, das Schlechte und die Unsicherheit

Hüten Sie sich vor Fragment-Identifikatoren

Da Fragmentkennungen optional sind und auf Stellen innerhalb desselben Inhalts verweisen, werden sie von Crawlern ignoriert.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie eine Single-Page-Anwendung mit Links voller Fragment-IDs erstellen.

Crawler folgen den Links nicht, sodass sie die Web-App nicht verstehen können.

Zusammenfassend

Hier sind Ihre wichtigsten Erkenntnisse aus der ersten Folge von Google Lightning Talks:

  • Verwenden Sie das richtige Link-Markup.
  • Verwenden Sie keine Fragmente, um unterschiedliche Inhalte in Single-Page-Apps zu laden.
  • Erstellen Sie Websites, die gut mit JavaScript funktionieren, und die Links werden gefunden.